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"Herbert Kröger" alias Salvatore Sabbatino - unser Clown für alle Fälle

Das gehört nach dem HSV-Handball-Match in der Color Line Arena dazu: Durch die geöffneten Absperrungen strömen die Kinder auf das Spielfeld – die jugendlichen Autogrammfans auf dem Weg zu den HSV-Spielern und die Kleineren zu Herbert Kröger. Für ihn, den HSV-Glücksbringer mit der blauen Perücke, beginnt das „Spiel nach dem Spiel“. Glücksbringer ist Herbert Kröger aber auch für die Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowsky, denn auf vielen Events des Traditionsunternehmens ist er dabei.


Auftritt bei den HSV-Handballern in der Color
Line Arena: Herbert Kröger „trainiert“ den Nachwuchs.
Foto: Mathias Collin


Er schlüpft in viele Rollen: So verblüfft der Clown Salvatore die Zuschauer auf Stadt- und Kinderfesten mit Zauber- und Ballontricks. Manchmal aber gehen die verschiedenen Figuren auch ineinander über: „Es kann sein, dass ich bei einer privaten Veranstaltung als Gastgeber die Gäste begrüße und danach trete ich als Kellner auf. Plötzlich merken die Leute, dass ich das gar nicht wirklich kann und ich bin der Quatschkellner“, beschreibt er seine Rollenwechsel.




Der Weinberater führt in die Welt des italienischen Weins ein.
Foto: Privat

 

Häufig präsentiert er im Laufe eines solchen Abends als „Singender Kellner“ auch Arien – „Ich nehme die Gitarre immer mit!“ – oder führt als „Weinberater“ die Gäste in die Welt des italienischen Weins ein.

Salvatore Sabbatino, vielen Hamburgern vor allem als Herbert Kröger bekannt, nimmt auch diesen Teil des Handball-Ereignisses wichtig. Herzlich begrüßt er die Kinder – man kennt sich schon – und steht für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Und dann lässt er sich als Spaß-Torwart vom zukünftigen Handball-Nachwuchs bezwingen. Das macht den Kleinen Freude: „Der Handball-Clown ist viel lustiger!“ hat erschon gehört, wenn er Kindern in einer seiner vielen anderen Rollen begegnet ist. Aus der Sicht eines Handball-Begeisterten mag das stimmen – andere erfreuen sich vielleicht eher an Salvatore Sabbatino, dem Zauberclown, dem Luftballonmodellier-Weltmeister, dem Singenden Kellner oder Weinberater.


Schon den Kleinsten macht die Begegnung mit Salvatore viel Freude.

Salvatore fühlt sich wohl in Hamburg. Seine ersten Auftritte hatte er bei André Hellers „Luna Luna“ im Jahr 1984 und er blieb hier. Es folgten Jahre, in denen er sich das Geld für die Miete als Tellerwäscher verdiente: „Morgens spülte ich Teller in der Kantine der Mensa und danach fuhr ich in die Spitalerstraße und machte Straßentheater.“ Seitdem sind viele erlebnisreiche Jahre vergangen: Kinderbetreuung bei Olympischen Spielen, eine Begegnung mit Mutter Theresa, Aufgaben als UNICEF-Botschafter – um nur einige Stichworte zu nennen. Diesen Reichtum an Erfahrungen erleben die Zuschauer des Unterhaltungskünstlers bei seinen Auftritten. Und noch etwas spüren sie: Salvatore liebt seinen Beruf: „Wenn ich zur Arbeit komme, bin ich immer willkommen. Es ist ein Privileg, so zu leben.“
Mathias Collin

( Veröffentlicht in Hamburg im Blick, Ausg. Mai 09)