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GESCHICHTE UND GESCHICHTEN UM DEN (LUFT)BALLON!

ballon_rotDer klassische Luftballon ist - wissenschaftlich gesehen – ein mit Gas füllbarer elastischer Hohlkörper aus Gummi, Kunststoff oder Naturkautschuk, der sich beim Füllen mit Helium oder Luft um ein Vielfaches seiner ursprünglichen Größe ausdehnt.

 

Wer hat’s erfunden? ballonballett

Diesmal nicht die Schweizer! Der erste Gummiballon wurde im Jahre 1824 in London von Professor Michael Faraday hergestellt. Er verwendete Rohgummi zum Basteln einer Tüte, die er mit Wasserstoff füllte. Der Professor berichtete, dass sich diese Tüte stark ausdehnte, transparent wurde und zur Decke schwebte. Seine Begeisterung übertrug sich auf den Engländer Thomas Hancock, der schon 1825 diese Erfindung als Set verkaufte. Allerdings war hierbei Geschick gefragt: Man musste aus der Rohgummimasse mittels einer Spritze die Ballons selbst herstellen. Das Gebilde war noch nicht sehr haltbar. Das gelang erst 1847. 1912 wurde von dem Amerikaner Harry Rose Gill der erste, nicht runde Ballon gefertigt: Der Zeppelin. Das war die Geburtsstunde der Figurenballons.


Und wie macht man sowas? decobild-images kopie

Heute gibt es eine Vielzahl an Formen und Farben für den klassischen Luftballon. Er wird aus flüssigem Latex hergestellt. Die Farbe der Ballons entsteht dabei durch Zugabe von pigmentierten Farbkörpern. Ein ungefärbter Gummi-Ballon ist weiß-gelblich und wird beim Aufblasen klar. Geformt wird der Latexballon mit Hilfe von Ballonformen, die aus Glas oder Keramik bestehen: Sie werden in ein Latex-Bad getaucht und nach dem Trocknungsprozess mit zwei rotierenden Bürsten bearbeitet, die ein Stück des Ballonhalses aufrollen, um so einen Ring als Mundstück zu erzeugen. Es folgt noch ein Vollbad in heißem Wasser und das anschließende Vulkanisieren. Fertig ist der Ballon, der zuletzt – ganz stilecht - mit Luft von der Form abgestreift wird.


Besonders besonders: ‚Luftballonige‘ Figuren

Neben den klassischen Rundballons gibt es Herzen, Hasen, Donuts,… in einer fast grenzenlosen Formenvielfalt. Figurenballons bestehen aus mehreren Luftkammern und sind, technologisch gesehen, sehr anspruchsvoll. Auf den Übergängen der einzelnen Kammern lastet eine enorme Zugkraft. Das stellt hohe Anforderungen an Konstruktion und Material und an die Kunstfertigkeit des Aufbläsers: Es ist wichtig, mit der oberen Kammer zu beginnen und alle Kammern vorsichtig und langsam aufzublasen. Andernfalls verabschiedet sich das filigrane Luftgebilde ziemlich lautstark.


mopsNaher Verwandter: Der Folienballon

Folienballons werden mit Metall bedampft und mit verschiedenen Motiven bedruckt. Sie sind bei den Stadtplanern nicht gern gesehen: Auf Grund der Metallbeschichtung sind sie in der Lage Kurzschlüsse in Oberleitungen z.B. von Straßenbahnen oder S-Bahnen zu verursachen. Metallisierte Ballons dürfen daher auf den meisten Volksfesten nicht verkauft werden. Als "gut erzogenes"  Folientier an der Leine mitgeführt, können Sie aber dem "Halter" und allen Passanten einen Riesenspaß machen - probieren Sie's mal aus - so lernt man neue Leute kennen!


Ganz schön aufgeblasen!

Ein klassischer Rundballon hat ca. 2,5 Liter Volumen und wird entweder an der Öffnung verknotet oder mit einem im Handel erhältlichen Schnellverschluss verschlossen. Folienballons führen da quasi ein Eigenleben: Sie verschließen sich selbstständig durch ein Ventil.

Beliebt als ballon_gelbFüllung - wegen seines enormen Auftriebs - ist Helium. Leider ein sehr ‚flüchtiges‘ Gas. Ein klassischer Latex-Luftballon verliert schon nach 4-12 Stunden seine Auftriebskraft. Eine Behandlung mit „HiFloat“ ist daher sinnvoll. "HiFloat" verhindert das Austreten des Heliums und verlängert dadurch die Flugfähigkeit der Ballons deutlich.

Positiv: Helium ist weder giftig noch brennbar. Trotzdem: Ein direktes Inhalieren sollte man vermeiden – auch wenn sich dadurch die Stimmlage micky-maus-artig verändern lässt. Gesundheitlichen Schaden kann Helium verursachen, weil es beim Sauerstofftransport im Blut bevorzugt wird. Deshalb führt es ab einer gewissen Menge zum Sauerstoffmangel mit den entsprechenden Folgen wie Bewusstlosigkeit und dauerhaften Gesundheitsschäden!


Der Luftballon - Ganz schön vielseitig einsetzbar

Luftballons werden in unterschiedlichen Bereichen und zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt: In der Wissenschaft (z. B. Meteorologie), in der Medizin, im Flugwesen, im Showbiz (als Deko oder zum Modellieren), in der Kunst, als Werbeträger, als Dekorationsgegenstand, als Spielzeug, ja sogar in der Mode sind sie in Mode.

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Sie werden bei Ballonwettbewerben eingesetzt, als Wasserbomben, dienen als Starthilfen für Drachen oder als Träger fliegender Lichteffekte. Mit Helium aufgeblasen, finden sie Verwendung als Inhalationsgefäß, da hierdurch die Stimmlage der Sprechstimme beeinflusst wird.(Doch Vorsicht! Das kann gesundheitsschädlich sein! )

Auf Jahrmärkten und Schulfesten ist das Ballon-Schießen ein beliebter Spiele-Klassiker.

 

Melloc


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